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10 Jahre Central-Praxis – Im Gespräch mit Dr. med. Mathias Dolder

Die Central-Praxis feiert am 01. April 2022 ihr 10-jähriges Bestehen. Zu diesem besonderen Anlass haben wir den Inhaber der Central-Praxis, Dr. med. Mathias Dolder, interviewt und ihn gefragt, an welche Momente er sich besonders gerne zurückerinnert.

10 Jahre Central-Praxis – Im Gespräch mit Dr. med. Mathias Dolder

Die Central-Praxis feiert am 01. April 2022 ihr 10-jähriges Bestehen. Zu diesem besonderen Anlass haben wir den Inhaber der Central-Praxis, Dr. med. Mathias Dolder, interviewt und ihn gefragt, an welche Momente er sich besonders gerne zurückerinnert.

Herr Dolder, nun existiert die Central-Praxis schon 10 Jahre!
Das ist tatsächlich so. Einerseits sind diese 10 Jahre wie im Flug vorbei gegangen. Andererseits haben sie so viele Veränderungen mit sich gebracht, von denen ich zu Beginn nie zu träumen gewagt hätte.

Was waren bis anhin die grössten Highlights, was die grössten Herausforderungen?
Unsere Praxis hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Von einem Einmann-Betrieb hin zu einem hoch professionellen Ärzteteam. 2015 erfolgte ein grösserer Praxisumbau, bei welchem wir die Praxis in neuem Design auf zwei Stöcke erweiterten. Im Zuge dieser Umstrukturierung haben wir unsere Prozessabläufe angepasst und effizienter gestaltet.

Langjährige Patienten begleiteten uns über all die Jahre. Dafür sind wir sehr dankbar. Auch können wir auf eine sehr wertschätzende und gute Zusammenarbeit mit unseren Zuweisern blicken, was ich sehr schätze.

Sicherlich gab es auch herausfordernde Zeiten. Da wäre zum einen die Komplexität, welche eine solche Praxisvergrösserung mit sich bringt. Mehr Personal bringt mehr Koordinationsaufwand mit sich. Zum anderen bin ich in den letzten Jahren auch als Unternehmer gewachsen und durfte für mich ganze neue Bereiche entdecken und lernen. Eine der grössten Herausforderungen in den letzten Jahren war natürlich die Pandemie, welche auch uns beschäftigte.

Wie erlebte die Central-Praxis die Pandemie?
Wir versuchten stets eine gewisse Normalität beizubehalten. Zu Beginn der Pandemie war eine gewisse Unsicherheit und Angst zu spüren. Denn niemand wusste genau, was alles auf uns zukommt und ob wir überhaupt noch Untersuchungen durchführen konnten. In der ersten Zeit waren wir vor allem von Lieferengpässen, Personalausfall und den streng reglementierten Auflagen betroffen. Im ersten Lockdown durften nur Notfall-Untersuchungen durchgeführt werden, elektive Eingriffe waren nicht möglich. Danach normalisierte sich alles recht schnell. Zusammen mit unserem starken Team konnten wir den Betrieb einwandfrei aufrechterhalten.  

Die Pandemie hat die Digitalisierung vorangetrieben, vor allem auch im Gesundheitsbereich. Was waren die wichtigsten digitalen Neuerungen in der Central-Praxis?
Mit der Umstrukturierung vor ein paar Jahren, wurden auch sämtliche Prozesse auf digital umgestellt und interaktive Stellen geschaffen. So laufen zum Beispiel alle Patientenüberweisungen wie auch das gesamte Berichtswesen über den elektronischen Weg. Wir werden künftig sicher noch weitere Massnahmen im digitalen Bereich vornehmen, um Prozessabläufe noch effizienter zu gestalten und den Patienten noch mehr Mehrwert zu bieten. So ist es unser Ziel, dass wir künftig, sämtliche Patientendokumentationen an den Patienten in elektronischer Form noch einfacher zustellen können, so dass auch die Datensicherheit vollumfänglich gewährleistet ist. Ein weiteres Projekt könnten Videoaufklärungen für den Patienten sein.  

Ich persönlich sehe enorme Chancen in der Digitalisierung und bin gespannt, was sich in naher Zukunft alles noch so tut. Wir sind auf jeden Fall offen für digitale Neuerungen und bleiben auf dem neusten Stand.

Die Central-Praxis ist neu auch auf den sozialen Medien vertreten. Damit möchten wir unseren Patienten wertvolle Inhalte bieten rund um das Thema Darmgesundheit.

Wie sehen die nächsten 10 Jahre Central-Praxis aus?
Wir legen unseren Fokus auf die Etablierung und Anpassung von unseren bestehenden Strukturen und Prozessen. Mit unserem Ärzteteam bilden wir uns ständig weiter, um unseren Patienten die bestmögliche Behandlung anzubieten. Zudem ist uns die Patientennähe sehr wichtig. Unser Team ist sehr dienstleistungsorientiert und authentisch. Mir ist es ein Anliegen, dass sich die Patienten in der Praxis wohl und gut aufgehoben fühlen.  

Was möchten Sie zum Abschluss noch loswerden?
In den letzten 10 Jahren habe ich vor allem im Bereich der Personalführung dazu gelernt. Eine Arztpraxis zu führen, bedeutet auch, dass man sich in vielen anderen Bereichen weiterentwickeln darf, was auch sehr spannend ist.  

Mein Beruf ist nebst meiner medizinischen Tätigkeit auch deswegen so bereichernd, weil ich tagtäglich mit so vielen interessanten Menschen in Kontakt komme und wir so viele unterschiedliche Lebensgeschichten erfahren dürfen. Für das bin ich sehr dankbar und möchte hier zum einen meinem Team danken, welches jeden Tag dafür sorgt, dass sich die Patienten wohl fühlen. Zum anderen möchte ich ein grosses Dankeschön an unsere Patienten und Zuweiser aussprechen, für die Treue und das uns über Jahre entgegengebrachte Vertrauen! 

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